Herbstzeit ist Kürbiszeit …. und so lecker!

Im Rahmen unserer Gesundheits- und Ernährungserziehung machte sich ein Teil unserer Kindergruppe auf zum Rathaus nach Vaterstetten. Dort war nicht wie so oft Bürgermeister Reitsberger das Ziel, sondern ein Riesenhaufen Kürbisse, die hier zum Verkauf lagen. Da wir nicht genau wussten, welcher von den vielen Sorten am besten für die geplante Kürbissuppe geeignet wäre, entschieden wir uns, gleich vier unterschiedliche Sorten mitzunehmen: Butternut, Prinz, Hokkaido und einen Helloween-Kürbis.

Kürbisverköstigung

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Kindergarten kochten wir umgehend drei leckere Süppchen. Im Helloween-Kürbis war zu unserer Überraschung fast nur „Luft“, weswegen wir diesen gleich zu einem grauenvollen Kürbisgesicht „verschnitzten“.

Der glorreiche Sieger war neben den satten Kindern der Hokkaido-Kürbis!
Guten Appetit.

Doch wir sorgten nicht nur für unser  Wohlergehen, sondern kümmerten uns auch schon um das zukünftige „Essen“ unserer Kiga-Bienen. Zu diesem Zweck setzten wir in unsere Knoblauchkisten zahlreiche Krokuszwiebeln, die nun im Frühjahr hoffentlich eine der ersten Nahrungsquellen für die Bienen sein werden..

Der kluge Imker setzt vor …

naturindianer-Flohmarkt bei Heldenwetter

Am Samstag fand unser jährlicher naturindianer-Flohmarkt auf dem weitläufigen Kindergartengelände am Luitpoldring statt. Bei traumhaftem Wetter boten zahlreiche kleine und große Händler ihre vielfältigen Waren an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das leibliche Wohl war gesorgt und zur Mittagszeit spielte die Combo Tuna Trio and the Ghosts groß auf. Balkan-Donau-Rhythmen waren angesagt zu Bratwurst und Salaten.

Tuna Trio and the Ghosts

 

 

 

 

 

 

 

 

So manche wertvolle Investition in die Zukunft wurde getätigt. Und manchmal wurde auch einfach getauscht, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umwetschutzes.

A Dirndl fürs Deandl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die längsten Schlangen bildeten sich jedoch vor der Ausgabe der Tombola-Gewinne. Zahlreiche Vaterstettener Unternehmen spendeten tolle Preise und liessen so die Herzen nicht nur junger Gewinner höher schlagen.

 

 

Es war ein toller Tag. Im Moment verhandeln die Kindergartenkinder noch, was mit dem Erlös angeschafft werden soll.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

 

Vielen Dank an alle fleissigen Helfer_innen, ohne deren Einsatz dieses Fest nicht hätte stattfinden können und ganz besonderen Dank an die Organisatorin, Kindergartenleitung Uschi Helfrich.

Hier noch einige Impressionen:

 

 

 

Grasfroschlaich-Rettungs-Aktion

Wie jedes Jahr um diese Jahreszeit tut sich an unserem Minitümpel sonderbares. Ein Gebilde aus glupschig-glischigen Eiern schwimmt in unserem Weiher.

Nach eingehender Recherche war bald klar, was das für ein geheimnisvoller Batzen ist:

Dies ist das Gelege eines Grasfrosches. Diese Tiere springen von Frühling bis Herbst in unserem Kindergarten herum. Im Unterschied zu anderen Amphibien legen diese Tiere nur die Eier ins Wasser. Sie selbst leben lieber in wildem Gelände. So wie eben in unserem Kindergarten. Im Unterschied zu Kröten machen sich die Grasfrösche nicht die Mühe, die einzelnen Eier an langen Laichschnüren aufzufädeln. Sie legen die einfach auf einen Haufen – ein Grasfroschlaichbatzen eben.

 

 

Bei der Recherche sind alle dabei.

Unser Problem:
Da sehr viele Molche in unserem Teich leben, haben in den letzten Jahren keine Grasfrösche überlebt. Sie wurden alle gefressen. Nun haben wir beschlossen, die Frösche zu retten. Wir fingen den Laich heraus und setzen ihn in ein großes Aquarium. Dort können sich aus den Eiern Kaulquappen entwickeln. Sobald die Kaulquappen groß genug sind, um nicht mehr gefressen zu werden, setzen wir sie wieder in ihren Heimattümpel.

 

 

 

 

Hinweis: Alle in Deutschland lebenden Amphibien sind geschützt. Bitte niemals Laich aus der freien Natur entnehmen. Bei uns ist das ein artenschützerischer Notfall. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, wie sich die kleinen Kaulquappen entwickeln.

 

 

Nach so viel Naturschutz war es dann an der Zeit, die angestauten Kräfte bei einer Runde Rangeln und Raufen wieder los zu werden. Und wer wäre da nicht besser als Sparringspartner geeignet als die Erzieher? Die zu Besuch im Kindergarten weilenden ehemaligen Kindergarten- und jetzigen Schulkinder werden jedenfalls zusehends kräftiger und der Graue Wolf kriegt immer größere Probleme. Schön war es, Euch „Großen“ alle mal wieder zu sehen. Viel Erfolg weiterhin in der Schule.

Wer kennt die Feinde unserer Hühner!

Nachdem wir durch einen Habichtangriff eines unserer braunen Hühner verloren hatten, wollten die Kinder wissen, welche Feinde für unsere Hühner es noch gibt.

Einen seht Ihr hier auf diesem Foto.

 

 

 

 

 

 

Na. Ihr habt ihn sicher schon erkannt, den Marder.

Diese Kerle leben auch in unserem Kindergarten auf dem Dachboden unseres alten Hauses. Für diese Tiere wäre ein Huhn ein idealer Sonntagsbraten.
Deswegen liebe Kinder: Immer schön am Abend den Hühnerstall schließen.

Dass Hühner einen Marder als ihren Feind erkennen, haben wir dann in einem kleinen Versuch herausgefunden.
Wir haben unsere „Weiße“, eines der zutraulichsten Hühner, mit dem Marder konfrontiert. Und siehe da was geschah…….!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

….. und weg war sie!

Gottseidank war das kein echter Marder!

 

 

 

Vorschul-Übernachtung in der Jurte

 

Am Wochenende war es nun endlich so weit – unsere Vorschulkinder durften eine Nacht 20160715_173547auf dem Kindergartengelände und in der Jurte verbringen. Am Freitag Abend kamen 9 aufgeregte Kids mit Sack und Pack und bereiteten ihren Schlafplatz in der Jurte vor.

 

 

 

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Im Anschluss gab es noch ein paar Spiele. Bei einem Kooperationsspiel konnten noch mal alle zeigen wie gut sie im letzten Jahr zusammengewachsen sind und was sie alles gelernt haben. Auch Oskar das Vorschul Schwein war dabei 🙂

 

Als Highlight gab es dann noch eine Schnitzeljagd kreuz und quer über das Gelände. Es gab eine Geschmacks- und Taststation, eine „Welche Pflanzen kenne ich auf dem Gelände“ Station und eine große Puzzle-Teile Suchaktion. Am Ende war sogar ein echter Schatz im Sandkasten versteckt!

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Danach waren alle mächtig hungrig – und so gab es eine Stärkung am Lagerfeuer. Dann ging es in die Jurte und wir hörten uns noch ein paar Indianergeschichten an. Als es Dunkel wurde haben wir noch eine Nachtwanderung mit unseren Taschenlampen gemacht – das war spannend!!

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Dank einer leuchtenden Schildkröte hatten wir sogar zwei Sternenhimmel – einen draußen und einen innen am Jurtendach.

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Am nächsten Morgen kamen eure Eltern und wir haben schön gemeinsam gefrühstückt. Danach hat Madlen euch dann eure Portfolios und ein paar Geschenke überreicht. Ich hoffe ihr schaut sie euch noch das ein oder andere Mal an und denkt an die schöne naturindianer Zeit zurück 🙂

Vielen Dank für die schöne Übernachtsungsparty und an die Eltern für die Hilfe beim Frühstück!

 

 

 

 

 

 

Was kann man alles mit Naturmaterialien machen?!

Das Motto der letzte Woche haben wir auf Wunsch der Kinder noch einmal aufgegriffen (Was kann man alles mit Naturmaterialien machen?!).

So wurde in dieser Woche ein Drache aus vielen verschiedenen Dingen gebastelt, z.B. Gras, Blätter, Stöcke und Steine.

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Dieser Drache möchte nun nach Langeoog fliegen um dort Urlaub zu machen :-).

20150930_104136 Hier sind die fleißigen Drachenbauer.

Außerdem ist nun wieder Kastanienzeit. Also wurden fleißig Männchen, Ketten, Angeln und noch viel mehr aus der netten Baumfrucht gebastelt.

Auch unsere Hühnchen waren wieder fleißig, und so gab es diese Woche selbst gemachte Plätzchen.

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Eine tolle kindergartenfreie Zeit!!

Unglaublich wie die Zeit verfliegt.

Nun ist schon wieder ein Kindergartenjahr vorbei.
Unsere letzte Woche war noch bespickt mit ein paar Highlights.  Jeden Tag haben die naturindianer für ihr Mittagessen selbst gesorgt. Es wurde viel geschnibbelt, gekocht, gegrillt, verrührt, zerrupft, gespießt und natürlich geschlemmt.
So stand auf dem Speiseplan zum Beispiel Polenta Pizza mit Mozzarella und Tomaten, Kartoffel Gemüse Eintopf, gegrillte Maiskolben , Tofuwürstchen und Gemüsespiese oder ein Nudel Gemüse Auflauf.
Am Donnerstag stand dann die Abschieds/Tanzparty für unsere Ciao Lui Kids an. Man war das ne Gaudi :). Die Jurte bebte richtig vor tanzenden und fröhlichen Kindern. Wir wünschen allen Kindern die nun nicht mehr jeden Tag auf unserem Gelände rumtoben, alles alles Gute für die Zukunft 🙂 !
Zwei kleine Ausflüge standen auch noch auf dem Programm.  So ging es am Anfang der Woche in ein Waldstück nahe der Sbahn Station.  Dort konnten die naturindianer mal zeigen ob sie echte Indianer sind und sich nicht vor unwegsamen Gelände fürchten und natürlich Pflanzen und Tiere bestimmen können.
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Heute ging es dann noch Altpapier und Altglas wegbringen und noch ein bisschen fürs Mittagessen einkaufen.
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Und nicht zu vergessen die vielen Stunden im ‚Pool‘. Vielen Dank dafür :). So verwandelte sich ein Teil des Geländes in ein kleines Freibad.
Plitsch Plitsch, das war genau das richtige bei den hohen Temperaturen die letzten Tage.

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Uns bleibt nun nur noch zu sagen , dass wir allen kleinen und großen naturindianern eine tolle kindergartenfreie Zeit mit ihren Familien und Freunden wünschen!! Und wir freuen uns auf die neuen kleinen naturindianer im September.
Wir sehen uns gut erholt am Montag 7.9  wieder!!

Willkommen im „Chez Lui“

Alles Neu macht der Mai – so gibt es ab sofort eine Erneuerung in unserer Mittagssituation. Unser Kindergarten Restaurant „Chez Lui“ hat eröffnet. Von nun an können die Kinder in selbstgewählten 8er Gruppen frühstücken und zu Mittag essen. Zusätzlich gibt es auch noch „Lui“ – Kinder, die den Kindern im Restaurant das Essen reichen. Das macht allen viel Spaß.

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Es gab sogar eine richtige Eröffnung: zunächst wurde ein Lied gesungen (unser Indianerlied eigens für das Restaurant umgedichtet) und dann wurde ein Band zerschnitten – nun konnte es endlich los gehen.

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Projekte vom Philipp

 

Igelhaus (2014) 
Aus alten Holzresten habe ich schon lange vorher ein Igelhaus gebaut. Durch den Lui-Kindergarten habe ich endlich einen Platz zum Aufstellen gefunden. Habe die Kinder, die darauf Lust hatten, das Igelhaus bemalen lassen. Diesen Kasten haben wir dann mit Heu für Nagetiere gefüllt und im Garten aufgestellt.

Igelhaus fertig bemalt

 Ob sich ein Igel einquartiert hat konnten wir bisher nicht feststellen – nachsehen darf man ja im Winter leider nicht. Den Kindern habe ich erklärt, dass man einen Igel im Winterschlaf nicht stören sollte, da er sonst zu viel Energie verlieren und sterben könnte. Auch den Unterschied zwischen Winterschlaf und Winter Ruhe haben wir am Igelhaus besprochen.

Vielleicht wird auch im Frühling einen werdende Igelmutter in dieses Häuschen einziehen. In diesem Fall können wir dann uns Informieren (LBV o.ä.), in wie weit wir die Igel unterstützen dürfen.

 Futtertöpfe (2015)

 Der Frühling kommt, aber die Insekten und anders Futter für Vögel sind noch nicht so üppig vorhanden. Somit habe ich mit ein paar Kindern zunächst alte Tontöpfe bemalt. Diese haben wir dann eine Woche später mit einer Mischung aus Rindertalk und Vogelfutter gemischt. Dazu haben wir den festen Rindertalk in einem Topf auf dem Herd flüssig werden lassen. Viele Kinder haben dabei tatkräftig geholfen die Masse schön zu verrühren. Damit die Vögel leichter ans Futter rankommen, haben wir Y-Förmige Zweige und Äste gesucht, die umgedreht durch die Töpfe gesteckt wurden. Darin haben die Kinder mit einem Löffel die Futtermasse in diese sogenannten Futterglocken gefüllt und auskühlen lassen. Am Nachmittag haben wir dann geeignete Plätze gesucht wo die Töpfe dann aufgehängt wurden.

IMG_20150304_102721Futtertöpfe

 

 Spiele

Fledermaus und Falter

Sonst habe ich ein paar Spiele mit den Kindern gemacht, die bestimmte Themen behandeln. Wie zum Beispiel „Fledermaus und Falter“. Hier stehen die Kinder im Kreis und zwei Kinder stehen in der Mitte. Einem Kind werden die Augen verbunden, welches die Fledermaus spielt. Das andere Kind ist der Falter. Die Kinder wurden gefragt wie eine Fledermaus ihre Beute findet. „Durch Rufen“ – Richtig, sie findet sie mit dem sogenannten Ultraschall. Nun soll die Fledermaus „Piep“ rufen – der Falter MUSS dann mit „Piep-Piep“ antworten, damit die Fledermaus den Falter finden und fangen kann. Natürlich sorgten alle anderen Kinder im Kreis dafür, dass die Fledermaus nicht mit ihnen zusammenstößt. Dies signalisierten sie mit „Baum“. Wurde der Falter gefangen, kamen andere Kinder dran.